November: Ich habe angefangen die Seitenfenster neu zu machen. Es gibt Macrolonscheiben. Die Rahmen mache ich gerade sauber. Danach poliere ich sie.
Dezember: Ich warte jetzt auf die Fenster, mit den Rahmen bin ich soweit. Das Wetter ist so, dass der Frosch zugedeckt in der Garage steht. Im Dezember habe ich das erste Mal im Leben den Motor eine Käfers ausgebaut. Das war ein Erlebnis. Grund war, dass die Kupplung nicht trennte. Es stellte sich heraus, das ein Teil aus der Kupplung herausgebrochen war und sich eine Federn schon mit Hand ganz leicht drücken ließ, so dass das Ausrücklager verkanten musste. Der Einbau ist im Januar oder Februar geplant.
2025 Januar: Mit den Fenstern dauert länger aber wir hoffen auf Februar. Motoreinbau im Käfer auch erst im Februar. Sonst ist nix passiert. Die Vorbereitungen für die Messe in Bremen laufen auf Hochtouren
Februar: Die Messe ist gelaufen! Wer nicht da war hat etwas verpasst. Ich habe sie so erlebt:
Bremen Classic Motor Show 2025 Wie jedes Jahr beginnen die Planungen recht früh aber eigentlich viel zu spät.
Als erstes ging es um das Standmotto. Es wurde schnell gefunden, da wir dieses Jahr die Autos mit Hardtop präsentieren wollten: Geschlossene Gesellschaft.
Jetzt hieß es Autos zu finden. Da wir dieses Jahr neben dem Spridget Register auch wieder der MGDC und der AHCG dabei sein sollten und wollten mussten wir vier Autos auftreiben die die Kriterien erfüllten. Beim MGDC war es einfach. Werner stellt wieder seinen MG B GT V8 aus. Einen großen Healey zu finden war recht schwierig. Schließlich hatte Marcus einen 100/4 BN2 aufgetrieben. Für das Spridget Register haben wir Axels Austin-Healey Sprite Mk I mit Werkshardtop bekommen und den MG Midget mit Ashley Hardtop von Dieter. Jörg holte den Sprite aus Bremerhaven und ich den Midget mit Marcus Hilfe, der den Stand im Anhänger hatte, aus der Wedemark. Der V8 und der 100/4 wurden nachmittags von den Besitzern gebracht.
Als wir alle gegen 11.00h eintrafen hatte Klaus schon das Frühstück vorbereitet (Danke dafür), so dass wir gestärkt an die Planung und den Aufbau des Messestandes gehen konnten. Gegen 17.30h waren wir fertig. Nach getaner Arbeit fuhren wir zum Restaurant „Renoir“ um in Ruhe zu essen und den nächsten Tag zu besprechen. Abends bei Jörg gab es noch einen Absacker und dann war Schlafen angesagt.
Freitag: Die Messe öffnet um 09.00h. Es wurde voll auf dem Stand. Wir hatten alle gut zu tun die Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen. Für den AHCG war leider niemand da am Freitag, der sich wirklich mit den BN 1,2 usw. auskannte. Nicht desto trotz konnte ich die Frage bezüglich der Lichtmaschine an einem 100/6 zwar nicht lösen aber in soweit Hilfestellung geben, dass sich das Problem lösen lässt. Wir haben uns wohl eine Stunde nett unterhalten. Zum guten Schluss könnte es passieren, dass er in den AHCG eintritt.
So nach 15.00h war es wie abgeschnitten, kaum noch Leute auf dem Stand. Ab 16.00h wurde es wieder etwas voller. Die letzte ¾ Stunde waren wir mehr oder weniger allein auf dem Stand. Abends ging es zum „Artemis“ zum gemeinsamen Essen.
Samstag: Die Messe öffnet um 09.00h. Es wurde voll auf dem Stand. Karsten tauchte auf so, dass wir jemanden vom AHCG da hatten, der sich mit den „Pigs“ und dem Club selbst sehr gut auskennt. Im Laufe des Tages kamen einige Register Mitglieder zum Stand und wir konnten das eine oder andere Problem lösen. Karsten hatte mit einem AHCG Mitglied ein elektromechanisches Problem zu lösen. Ich stand zufällig beim Midget als sich beide tief in den Motorraum bückten und nach dem Anlasser suchten (zumindest hatte ich das verstanden). Etwas irritiert ging ich zu ihnen und zeigte wo er eingebaut ist. Da stellte es sich heraus, dass der Starter Solenoid gesucht wurde und ob es der gleiche wie beim großen Healey wäre. Neugierig geworden hörte ich weiter zu und erfuhr, dass er genau diesen Solenoid dringend bräuchte, weil seiner kaputt und auf der Messe in Bremen keiner zu bekommen war. „Du brauchst so einen Solenoid?“ fragte ich, „Warte mal einen Augenblick.“ Ich ging in unseren Lagerraum an meine Reisetasche und zog eine grüne Schachtel raus. Damit erschien ich bei den Wartenden und fragte: „So einen?“
Na, die Überraschung war gelungen. Helle Freude und schon war eine glücklicher Mensch mehr unterwegs.
Später kam Carmen, die sich mit ihrem Mann zusammen vor ein paar Jahren ein Froschauge zugelegt hatte. Nicht zuletzt nach einem Messebesuch in Bremen und einem Besuch auf dem Stand. Sie erzählte das der Motor immer klappern würde, konnte das Problem aber nicht näher beschreiben. Sie wollte später mit Ihrem Mann wieder kommen oder am Sonntag.
Bis zum Feierabend ging es Reifenprobleme, Vergaserprobleme und anderes. Ab 16.00h flaute der Besucherstrom deutlich ab. Abends ging es wieder zum gemeinsamen Essen ins DaVinci. Satt, zufrieden und müde ging es ins Bett.
Sonntag: Mein Koffer war gepackt im Auto, so ging es zur Messe, die, man glaubt es kaum um 09.00 die Pforten für die Besucher öffnete.
Wieder war es rappelvoll auf dem Stand. Carmen und ihr Mann erschienen und wir konnten das Problem am grünen Tisch lösen. Das Klappern am Motor hörte auf, sobald die Kupplung getreten wurde. Er hatte schon festgestellt, dass die Ausrückgabel ziemlich locker saß.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Bronzebuchse ausgeschlagen ist und es dadurch zum Klappern kommt. Reparaturzeit ca. 2 Stunden.
Ab 16.00h wurde es ruhiger und zum Messeende bauten wir den Stand ab, verluden alles und machten uns auf die Heimwege.
Mit Marcus brachte ich den Midget zu Dieter und später den Anhänger nach Hannover, während Marcus Richtung Paderborn davonfuhr. Ich war gegen 23.30h zu Hause.
Müde, geschafft und zufrieden! Nächstes Jahr auf ein Neues!
Und hier ein Messevideo und wie immer gilt ich kann den Inhalt der Seite nicht beinflussen! Näheres im Impressum
To be continued
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